Aus unserer neuen Reihe: Wohnen auf kleinstem Raum

Zwei große Besonderheiten des Lebens- und Arbeitsalltags unserer Zeit drehen sich ganz um Städte: zum einen werden Städte immer mehr zu Ballungszentren, in denen die Menschen sowohl arbeiten als auch wohnen. Zum anderen herrscht ein reger Wechsel, und viele von uns weilen nur für eine begrenzte Zeit in einer Stadt, um dann weiterzuziehen – zu einem neuen Projekt, einem neuen Job, einem neuen Praktikum, zu einem Partner.

Und gerade deswegen, weil die Nachfrage an Wohnraum in den Städten steigt, und die Städte nur begrenzt Wohnraum bieten, werden die Wohnräume auch kleiner. Andererseits, sehen sie es auch die guten Seiten an kleinem Wohnraum: vermutlich ist hier die Miete bezahlbar trotz guter Lage!

Hier ist dann viel Kreativität gefragt um einen Raum gemütlich und „wohnenswert“ zu gestalten. Wir haben hier ein paar Ideen zusammengestellt und hilfreiche Artikel, wie man auch in einem kleinen Raum viel Platz schaffen kann.

Zunächst einmal sollte man keine Angst haben, dass die Ästhetik verloren geht, wenn alle funktionalen Möbel in einem kleinen Raum untergebracht werden müssen. Kreativität und ein Sinn für Ästhetik sind gefragt – nehmen Sie also die Herausforderung an!

Stauflächen

Zunächst einmal wird häufig empfohlen, die Einrichtung zu reduzieren. Konzentrieren Sie sich auf einige wenige, funktionale aber dennoch schöne Möbel mit viel Stauraum. Für Stauflächen, die entlang von Wänden aufgestellt werden, sollte man deckenhohe Stauflächen in Erwägung ziehen, um den Raum auch nach oben voll auszunutzen.

 Raumaufteilung

Außerdem können Möbel wie Regale und Schränke als Raumtrenner verwendet werden. So kann man beispielsweise an die Hinterseite eines Schrankes das Bett stellen. Auch Vorhänge eignen sich gut für die Abtrennung von verschiedenen Bereichen in einem Raum. Hier gibt es verschiedene Vorschläge, einige Innenarchitekten empfehlen Bereiche und Zimmer nach seinen Funktionen und der Nutzungszeit aufzuteilen. So kann die Nutzung eines Raumes optimiert werden wenn man  es als Ess- und als Schlafzimmer nutzt, denn gegessen und geschlafen wird selten gleichzeitig. Andere Innenarchitekten empfehlen Bereiche klar aufzuteilen und dies auch mit Bodenbelägen wie Teppichen klar zu kennzeichnen, so umgibt das Bett ein flauschiger Teppich, Parkett den größten Teil des Raumes und ein Designer-Untersatz für Bürostühle und Arbeitstisch markiert den Arbeitsbereich.

Optische Täuschung

Außerdem kann mit Farben und optischen Täuschungen gearbeitet werden, so lassen helle Farben einen Raum direkt offener erscheinen und Spiegel vergrößern einen Raum optisch. Daher ist es anzuraten einige Flächen mit Spiegeln zu versehen.

Praktikable Lösungen

Zusätzlich gibt es auch viele Möbel, die dann aufgeklappt, aufgefahren werden, wenn man sie braucht. Arbeits- und Esstische könnten Klapptische sein, die an der Wand befestigt sind, Schlafsofas für Gäste bieten zusätzlichen Stauraum und inzwischen gibt es auch Einbaumöbel, die in einer Einheit Einbauküche, Schränke und – rückseitig – ein Bett vereinen. Auch Hochbetten sollte man in Betracht ziehen, da hier eine weitere Ebene und mehr Wohnfläche geöffnet wird.

Des Weiteren haben wir hier einige hilfreiche Links zusammengestellt:

https://www.hu-berlin.de/de/hu/webseitenwerbepartner/wohnung-fuer-studenten-einrichten-5-tipps

http://www.sueddeutsche.de/stil/innenarchitektur-wie-aus-zkb-sechs-raeume-werden-1.3452665

http://www.huffingtonpost.de/houzz-deutschland/wohnung-einrichtung-design_b_12008096.html

https://www.houzz.de/

 

Lesen Sie beim nächsten Mal in dieser Reihe „Wohnen auf kleinstem Raum“:

Hochbetten für kleine Wohnräume…..

 

 

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