Ab dem Frühjahr ist wieder Wespenzeit

Ab dem Frühjahr bis in den Herbst hinein ist wieder mit Wespen zu rechnen. Leider treffen Wespen immer noch bei vielen Menschen auf wenig Akzeptanz. Mit ein paar Verhaltensegeln kann das Zusammenleben aber klappen.

  • Wespen stechen, sobald sie sich bedroht fühlen. Heftige Bewegungen vermeiden.
  • Nur zwei der acht heimischen Wespenarten stehen auf Süßspeisen und Fleisch/Wurst (Deutsche Wespe und Gemeine Wespe). Nahrungsmittel im Freien abdecken und Reste wegräumen. Nach dem Essen Mund bei Kindern abwischen, um die Wespen nicht anzulocken.
  • Getränke nie direkt aus der Flasche trinken.
  • Wespen werden von Parfumgerüchen angezogen und fliegen gerne auf bunte Kleidung.
  • Bei Wespennestern in Hausnähe helfen Fliegengaze an Fenstern und Türen. Wespennester am Haus nicht einfach einschließen, da sich die Tiere dann einen anderen Ausgang suchen und so ins Haus gelangen können. Am verschlossenen Einflugloch muss man dann mit aggressiven Wespen rechnen. Wespen haben ein Langzeitgedächtnis!
  • 2–3 Meter vom Nest entfernt bleiben, Flugbahn nicht versperren.
  • Kleinkinder vom Nest fernhalten. Nicht barfuß laufen, da Nester sich auch in der Wiese befinden können.
  • Obst rechtzeitig abernten und aufsammeln. Blattläuse biologisch bekämpfen, da die süßen Ausscheidungen der Läuse Wespen anziehen.
  • Holzverschalungen am Haus regelmäßig pflegen und mit umweltfreundlichen Lacken anstreichen, damit das Holz von Wespen nicht zu Nistmaterial verarbeitet wird.
  • Wespen, die sich ins Haus verirrt haben, mit einem übergestülpten Glas und einm vorsichtig untergeschobenen Stück Papier als Boden wieder nach draußen bringen.
  • Nach den ersten Frostnächten im Herbst kann das Nest gefahrlos entfernt werden. Die Stelle gut säubern!
  • Wespennester in der Nähe von Kindern von Experten entfernen lassen. Infos bei der unteren Naturschutzbehörde oder beim Landratsamt.