Immobilienmarkt II

Auch in Städten in der Umgebung der »großen 7« werden Immobilieninves­titionen immer beliebter. Immer mehr Menschen zieht es in so genannte Mittelstädte und ins Umland der großen Ballungszentren.

Städte mit einem hohen Anteil 20- bis 35-Jähriger sind besonders interessant. Experten nennen sie »Schwarmstädte«, weil junge Leute anderen jungen Leute folgen. Oft haben solche Städte eine Universität. Aber das allein wäre zu wenig. Der Anteil dieser Altersgruppe ist maßgeblich entscheidend für das Schicksal von Städten. Denn wo die 20- bis 35-Jährigen hinziehen, entsteht ein attraktives urbanes Wohn- und Lebensklima, dem dann auch die Älteren gerne folgen. Für die Ausgangsregionen solcher »Schwärme« ist diese Entwicklung jedoch katastrophal. Sie bluten aus. Aber auch für die Schwarmstädte ist die Entwicklung nicht ohne Kehrseite: In ihnen herrscht zunehmend Knappheit an wesentlichen sozialen Ressourcen, allen voran im Bereich bezahlbarer Wohnraum, Kindergärten, Pflegeheimen und Nahverkehrs-Infrastruktur.

Tip: Wer in solchen Städten in Wohnimmobilien investieren will, sollte den Anteil dieser Altersgruppe als Kennzeichen für die Attraktivität des Ortes berücksichtigen.