Erwerbsnebenkosten bei selbstgenutzten Immobilien

Das Statistische Bundesamt hat errechnet, dass sich die Erwerbsnebenkosten für selbsgenutztes Wohneigentum seit 2010 um durchschnitlich 50 Prozent erhöht haben. Mehrere Bundesländer haben ihre Grunderwerbsteuer drastisch erhöht und profitieren so vom Immobilienboom. Nur in Bayern und Sachsen gilt ein vergleichsweise moderater Steuersatz von 3,5 Prozent.

Den höchsten Satz von 6,5 Prozent erheben Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen, dahinter folgen Berlin und Hessen mit 6 Prozent. Selbstnutzer sollten hier mit Notar- und gegebenenfalls Maklerkosten insgesamt durchaus etwa 10 Prozent Nebenkosten einplanen, was bei einem entsprechenden Kaufpreis eine erkleckliche Summe ergibt.

In Baden-Württemberg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt sind es 5 Prozent, während Hamburg sich zur Zeit noch mit 4,5 Prozent zufrieden gibt.