Auch auf dem Land wird Wohnraum immer teurer

Die Preise für Wohnungen und Häuser in Großstädten steigen stetig. Daher hat sich die Wohnraumnachfrage teilweise auf das Umland verlagert.

In deutschen Städten verteuerte sich Wohnraum 2018 um mehr als acht Prozent. In Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt, Köln, München und Stuttgart sogar um mehr als neun Prozent. In den sieben Metropolen liegen die Preise nach Einschätzung der Bundesbank zwischen 15 und 30 Prozent über dem angemessenen Niveau.

Der Immobilienpreisindex für Deutschland weist von 2009 bis 2019 bei Neubau-Eigentumswohnungen eine Erhöhung um zum Teil mehr als 100 Prozent aus (114,2 auf 230,6). Bei Eigentum-Reihenhäusern stieg der Index von 116,4 auf 212,7.

Etwas weniger stark stiegen die Mieten. Hier weist der Index bei Neubauten eine Steigerung von 116,1 auf 179,8 auf. Bei Bestandswohnungen von 145,9 auf 216,3.

Auch Grundstücke sind deutlich teurer geworden. Betrug die Steigerung von 1999 bis 2009  nur knapp 7,3 (von 127,2 auf 134,4), weist der Preisindex für den folgenden 10-Jahres-Zeitraum (bis 2019) eine Steigerung auf 237,2 aus.